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  • Die österreichische Menschenrechtsaktivistin und Flüchtlingshelferin Ute Bock ist am 19. Januar 2018 im Alter von 75 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit im Ute-Bock-Haus in Wien verstorben. Sie wurde durch ihren Einsatz für Asylwerber und Flüchtlinge bekannt, die sie mit dem in Wien beheimateten Verein „Flüchtlingsprojekt Ute Bock“ mit Wohnraum, Kleidung, Kursen und der Vermittlung von juristischer und medizinischer Hilfe unterstützte. Für ihr soziales Engagement wurde Ute Bock vielfach ausgezeichnet: Im Jahr 2000 wurde sie mit dem UNHCR-Flüchtlingspreis geehrt, 2012 erhielt die das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich. Mission Mitmenschlichkeit Die gelernte Erzieherin war Heimleiterin in Wien. Sie kam zu Beginn der 1990er-Jahre mit dem Flüchtlingsthema in Berührung, als vermehrt vom Jugoslawienkrieg betroffene Jugendliche sowie junge Menschen aus Afrika in ihre Einrichtung geschickt wurden. Ute Bock bemühte sich schon damals darum, ihnen allen Deutschkurse, Gelegenheitsjobs und Schlafplätze auch außerhalb des überfüllten Heimes zu vermitteln. Für Schlagzeilen sorgte im Herbst 1999 eine Razzia im von ihr betreuten Haus in der Zohmanngasse. Etwa 30 Jugendliche afrikanischer Herkunft wurden wegen des Verdachts auf Drogenhandel festgenommen und Bock wegen Bandenbildung und Drogenhandels angezeigt und zeitweise vom Dienst suspendiert. Die Anklage wurde später fallengelassen, allerdings wurde ihr verboten, weitere afrikanische Asylwerber in der Zohmanngasse unterzubringen. Im Jahr 2000 ging Bock in Pension und kümmerte sich ab diesem Zeitpunkt ehrenamtlich ständig um das von ihr initiierte Hilfsprojekt für Flüchtlinge und Asylwerber. Am 21. Mai 2002 wurde der „Ute Bock Verein – Wohn- und Integrationsprojekt“ gegründet. Unterstützt von einem Netzwerk überwiegend ehrenamtlicher Helfer organisierte Bock nun private Wohngemeinschaften und Familienwohnungen, die sie mit Hilfe von Spenden und aus eigener Tasche finanzierte und betreute. In ihrem Wohnprojekt stellte sie bald rund 100 Wohnungen für über 300 Menschen aus mehr als 20 Ländern bereit, die, ohne Unterstützung von staatlicher Seite, ansonsten obdachlos wären. Weitere Informationen zu Ute Bock finden Sie auf ihrem Trauerprofil.

  • Kurze Filme mit verschiedenen Gesprächspartern bringen Themen um Leben und Tod aus dem Tabu. In „tabuFREI über Leben und Tod sprechen“ nimmt sich die Moderatorin, Astrid Bechter-Boss, während der zweiteiligen etwa 15 minütigen Filme Zeit, mit unterschiedlichen Menschen über Themen zu sprechen, die sonst gerne vermieden werden. In der ersten Folge ist Jacqueline Hollenstein zu Gast. Mit ihr wagt sie sich an „Familientrauer an besonderen Tagen“. Zu finden sind die Filme auf der Startseite von Aspetos, dem Trauernetzwerk. Was ist „tabuFREI“ Darf man fragen, wie jemand gestorben ist? Ob den Toten die Haare noch wachsen? Darf man erzählen, was ein schwerer Tag in der Trauer mit sich bringt? Und darf man sagen, dass Trauer nicht nur weinen ist, sondern auch Wut und Zorn und Ohnmacht? Darf man trauernden Menschen eine Geburtstagskarte schicken? Das Trauernetzwerk Aspetos macht es sich auch zur Aufgabe, die Themen Tod und Trauer in der Gesellschaft zu integrieren. Eine Möglichkeit dazu bietet sich durch „tabuFREI“! Fragen, sonst höchstens hinter vorgehaltener Hand geflüstert, werden in einer offenen Atmosphäre besprochen. Den Rahmen bildet ein Platz in der Natur, der von den eingeladenen Personen gewählt werden kann. Mit den passenden Gesprächspartnerinnen und Partnern wird über Tod und Trauer gesprochen. Sowie Gespräche oder Interviews geführt über Freude in der Trauer, verschiedene Verlustereignisse, unterschiedliche Trauerwege, Umgang mit Trauernden und noch vieles mehr. Es ist erlaubt, über Tod und Trauer zu sprechen. Deswegen sollen die Filme die Scheu nehmen und den Mut geben, auf Hinterbliebene zu zugehen. Und die Trauernden dürfen erfahren, dass vieles ganz normal ist, was von außen als schrecklich oder abnormal angesehen wird. „tabuFREI“ soll Einblick geben in ein Thema, dem sich kaum jemand freiwillig stellt. Durch die Möglichkeit die Filme im Internet zu sehen, durch die kurzen Beiträge und die einfache Sprache, wird für viele eine Brücke gebaut, sich daran zu wagen. Familientrauer an besonderen Tagen Die erste Folge widmet sich der Familientrauer. Die Gesprächspartnerin, Jacqueline Hollenstein ist Fachfrau. Als klinische- und Gesundheitspsychologin mit Erfahrung in der Trauerbegleitung von Familien erzählt sie von einem reichen Schatz an Erlebnissen.  Familientrauerbegleitung hat immer mit mehreren Personen zu tun. Darum geht es um unterschiedliche Bedürfnisse, die besonders nach einem Todesfall in einer Familie, oft unüberbrückbar scheinen. Was kann im Umgang mit diesen unterschiedlichen Trauerwegen helfen? Warum sind die Ansprüche von außen: „Jetzt muss es aber wieder einmal gut sein“ oder „Du sollst wieder die oder der alte werden!“ unmöglich zu erfüllen und sogar zutiefst verletzend? Was gibt Halt und Struktur an besonderen Tagen, wie einem Geburtstag? Das sind die zentralen Punkte in der ersten Episode der Serie „tabuFREI über Leben und Tod sprechen“. Wie wählt „tabuFREI“ die Themen Trauernde und Menschen aus dem Umfeld haben viele Fragen, die sie sich oft nicht zu stellen trauen. Manche dieser Fragen und einige Ideen für „tabuFREI“ hat das Trauernetzwerk schon als weitere Folgen geplant. Damit konkrete Fragen ihre Antworten bekommen, wird eine Umfrage auf Facebook und der Homepage veranstaltet. Hier dürfen sich alle einbringen und ihre Fragen stellen sowie Personen benennen, die sie gerne als GesprächspartnerIn von Astrid Bechter-Boss sehen möchten.

  • Viele tragen seine Hemden oder seine Düfte am Körper, nun müssen wir uns von Otto Kern verabschieden. Der deutsche Unternehmer und Modedesigner starb am 2. Advent mit 67 Jahren in seiner Wahlheimat Monaco an Herzversagen. Er hatte sich insbesondere in den 1980er-Jahren als Herrenausstatter einen Namen gemacht. Er spezialisierte sich zunächst auf Hemden, später kamen Accessoires, Parfüm und Bettwäsche hinzu. Von den eigenen Hemden zum eigenen Modeimperium Der gebürtige Nürtinger begann 1970 als Student in der Firma seiner Mutter mit der Produktion von modischen Herrenhemden und gründete wenig später die Otto Kern GmbH & Co. KG. In den Siebzigern und Achtzigern erlebte er mit seinem Unternehmen eine Boomphase, die anschließend etwas abebbte. 1993 verkaufte Kern 60 Prozent seines Unternehmens an die MHM Mode Holding, im Jahr 2000 weitere Anteile an die Ahlers AG. Danach zog er sich ganz ins Privatleben zurück und verkaufte auch die Rechte an seiner eigenen Marke „Otto Kern“. Kern war insgesamt viermal verheiratet. Die erste Ehe führte er mit Patricia Kern, die zweite von 1996 bis 1999 mit der Designerin Sarah Kern. Seine dritte Ehefrau Daniela Filipovic starb 2004 bei einem Autounfall. 2008 heiratete Kern das Model Naomi Valeska Salz. Er hinterlässt drei Kinder, die von den ersten beiden Ehefrauen stammen. Wer für den Modedesigner eine virtuelle Kerze entzünden, Blumen hinterlassen und sein Beileid bekunden möchte, kann dies auf seinem Aspetos-Trauerprofil tun.

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