Kinder trauern auf ihre eigene Art und Weise. Für sie sind die Tabus und Konventionen der Erwachsenen noch nicht so präsent, und die Vorstellung vom Sterben ist wenig greifbar. Deshalb stellen Kinder manchmal sehr direkte Fragen, die überfordern können. Es ist wichtig, diesen Fragen liebevoll und offen zu begegnen, sich Zeit zu nehmen und die Situation auf Augenhöhe zu erklären: in einfachen Worten, ohne die Realität zu verschleiern.
Zögern Sie nicht, auch Ihre eigenen Gedanken und Gefühle zu teilen. Diese Gespräche helfen dabei, dass junge Menschen den Verlust und die Trauer besser verstehen. Gleichzeitig können Sie ihnen zeigen, wie man mit der Situation umgeht und die Bedeutung Ihrer Trauer vermitteln. Gemeinsame Besuche am Grab, das Anzünden einer Kerze oder die Einführung anderer Rituale, um die Erinnerung an den Verstorbenen zu bewahren, können dabei helfen.
Dies kann nicht nur für Kinder, sondern auch für Sie selbst eine hilfreiche Maßnahme sein. Wir unterstützen Sie gerne, sollten Sie Fragen zum Umgang mit Kindern in der Phase der Trauer haben.
Bestattungen Gommel unterstützt Lacrima Tübingen, das Zentrum für Trauernde Kinder und Jugendliche, eine Initiative der Johanniter. Die Lacrima-Trauerbegleitung richtet sich an Kinder ab sechs Jahren und Jugendliche, die einen nahen Angehörigen durch den Tod verloren haben.
Lacrima Trauerbegleitung
„Geht Sterben wieder vorbei?:
Antworten auf Kinderfragen zu Tod und Trauer“
von Mechthild Schroeter-Rupieper (Autorin), Imke Sönnichsen (Illustrator)
„Wo gehst du hin, Opa?:
Ein Bilderbuch über das letzte Geheimnis“
von Brigitte Endres (Autorin), Marc-Alexander Schulze (Illustrator)
„Keke, kommst Du wieder?
Einfühlsames Kinderbuch über den Tod und Sterben“
von Martha Wirtenberger (Autorin)